Donau Kurz-Kreuzfahrt

HafenLand/Insel
PassauDeutschland
Wachau - WienÖsterreich
Dürnstein - MelkÖsterreich
LinzÖsterreich
PassauDeutschland

Abfahrts- und Anlegestelle in Passau (Deutschland)

Die Häfen können je nach Schiff und Wasserstand variieren – mögliche Liegeplätze sind z. B. direkt am Fritz-Schäffer-Ufer, am Lindau-Ufer oder im Winterhafen (Racklau) etwas außerhalb der Innenstadt.


📍 Lage & Anreise

  • Zentraler Einstiegspunkt: Die Passauer Liegeplätze sind meist sehr nah zur historischen Altstadt, so dass Gäste beim Ein- oder Ausschiffen direkt in das Stadtzentrum gelangen können.

  • Transfer-Service: A-ROSA bietet oft Shuttle-Transfers vom Bahnhof Passau zum Schiff an (z. B. bei eingeschränkter Taxi-Verfügbarkeit) – empfehlenswert, wenn Gäste mit der Bahn anreisen.

  • Öffentliche Verkehrsanbindung: Busverbindungen innerhalb der Stadt bringen Reisende auch zu weiter entfernten Anlegestellen, wenn die Schiffe dort festmachen.


⚓ Hafeninfos im Überblick

  • Ort: Passau, Bayern, Deutschland (Donauufer).

  • Reederei: A-ROSA Flussschiff GmbH – Donaukreuzfahrten ab/an Passau.

  • Schiffserlebnisse: Schiffe wie A-ROSA RIVA, MIA, DONNA oder BELLA starten hier verschiedene Routen entlang der Donau (z. B. nach Wien, Budapest, Bratislava).

  • Landgänge: Die Altstadt von Passau, Sehenswürdigkeiten und Gastronomie sind oft unmittelbar oder in kurzer Gehentfernung vom Anlegepunkt erreichbar.

  • Routenverlauf: Viele A-ROSA Donau-Kreuzfahrten starten nachmittags (z. B. ca. 16 Uhr) in Passau und kehren am Ende wieder hier zurück.

Passau auf eigene Faust

Passau lässt sich wunderbar auf eigene Faust erkunden – ideal für Kreuzfahrttouristen mit einigen Stunden Zeit an Land. Die charmante Altstadt liegt malerisch auf einer schmalen Landzunge zwischen Donau und Inn und ist vom Schiffsanleger meist bequem zu Fuß erreichbar.

Schon der Spaziergang Richtung Zentrum ist ein Erlebnis: Pastellfarbene Häuser, kleine Cafés und verwinkelte Gassen verleihen der Stadt fast italienisches Flair. Das Herzstück ist der Domplatz mit dem imposanten Stephansdom Passau. Der barocke Dom St. Stephan beherbergt die größte Domorgel der Welt – mit etwas Glück können Besucher eine kurze Orgelprobe erleben. Auch ohne Konzert lohnt sich ein Blick ins prachtvolle Innere mit Stuck, Fresken und viel Gold.

Von dort aus führt ein gemütlicher Bummel durch die Altstadt zur Uferpromenade. Besonders schön ist der Weg zur Ortspitze, wo sich am Dreiflüsseeck Donau, Inn und Ilz treffen. Je nach Wasserstand und Licht erkennt man die unterschiedlichen Farben der Flüsse – ein tolles Fotomotiv.

Wer noch etwas Zeit hat, kann den kurzen, aber steilen Aufstieg zur Veste Oberhaus wagen. Die ehemalige Fürstbischöfliche Festung thront hoch über der Stadt und bietet einen spektakulären Ausblick auf die Altstadt und die Flusslandschaft. Alternativ lädt die Uferpromenade zu einem entspannten Spaziergang ohne Steigung ein.

Für eine Pause bieten sich zahlreiche Cafés und Biergärten an – perfekt für einen Kaffee, ein Stück Kuchen oder eine bayerische Brotzeit. Passau ist kompakt, gut ausgeschildert und sicher zu erkunden. So wird auch ein kurzer Landgang zu einem abwechslungsreichen kleinen Städtetrip.

Wachau auf eigene Faust

Die Wachau gehört zu den schönsten Flusslandschaften Europas und lässt sich bei einem Landgang wunderbar auf eigene Faust entdecken. Die Region in Niederösterreich ist bekannt für steile Weinberge, malerische Dörfer und historische Bauwerke entlang der Donau.

Viele Kreuzfahrtschiffe legen in Orten wie Dürnstein oder Melk an. In Dürnstein laden enge Gassen, kleine Läden und gemütliche Cafés zum Bummeln ein. Wahrzeichen ist der blau-weiße Kirchturm der Stiftskirche, der über den Dächern des Ortes leuchtet. Wer gut zu Fuß ist, kann zur Burgruine hinaufsteigen und wird mit einem herrlichen Blick über Donau und Weinberge belohnt.

In Melk beeindruckt vor allem das prachtvolle Stift Melk, eines der bedeutendsten Barockklöster Europas. Auch ein Spaziergang entlang der Donaupromenade oder durch die Altstadt lohnt sich.

Ob Kultur, Natur oder ein Glas regionaler Wein – die Wachau bietet auf kleinem Raum große Eindrücke.

Wien auf eigene Faust

Wien lässt sich auch bei einem kurzen Kreuzfahrt-Stopp wunderbar auf eigene Faust entdecken. Die österreichische Hauptstadt verbindet kaiserliche Pracht, Musikgeschichte und gemütliche Kaffeehauskultur auf einzigartige Weise.

Vom Anleger an der Donau gelangt man meist bequem mit U-Bahn oder Taxi ins historische Zentrum. Dort bildet der Stephansplatz mit dem imposanten Stephansdom Wien das Herz der Stadt. Der gotische Dom ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Wiens und idealer Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch die Altstadt.

Nur wenige Gehminuten entfernt liegt die Hofburg, die ehemalige Residenz der Habsburger. Heute befinden sich hier Museen, die Spanische Hofreitschule und die Österreichische Nationalbibliothek. Wer lieber flaniert, folgt der eleganten Einkaufsstraße Graben oder spaziert entlang der Ringstraße mit ihren prunkvollen Gebäuden.

Für eine Pause empfiehlt sich ein traditionelles Wiener Kaffeehaus – zum Beispiel für eine Melange und ein Stück Sachertorte. Wien ist übersichtlich, gut ausgeschildert und bietet selbst bei wenig Zeit einen faszinierenden Einblick in Geschichte, Kultur und Lebensart.

Dürnstein auf eigene Faust

Dürnstein ist einer der schönsten Orte in der Wachau und perfekt für einen entspannten Landgang auf eigene Faust. Das kleine Städtchen liegt direkt an der Donau und verzaubert mit mittelalterlichem Flair, Weinbergen und herrlichen Ausblicken.

Vom Schiffsanleger sind es nur wenige Schritte in die historische Altstadt. Enge Gassen, liebevoll restaurierte Häuser und kleine Geschäfte laden zum gemütlichen Bummeln ein. Wahrzeichen des Ortes ist der blau-weiße Turm der Stiftskirche, der schon von weitem sichtbar ist und ein beliebtes Fotomotiv darstellt.

Wer gut zu Fuß ist, sollte den Aufstieg zur Burgruine wagen. Die Ruine von Burgruine Dürnstein thront hoch über dem Ort und bietet einen fantastischen Blick über die Donau und die umliegenden Weinberge. Der Weg ist stellenweise steil, aber gut ausgeschildert.

Zurück im Ort lohnt sich eine Pause in einem der Heurigen oder Cafés. Die Wachau ist berühmt für ihre Weine und Marillenprodukte. Dürnstein ist klein, übersichtlich und ideal, um Natur, Geschichte und Genuss ganz entspannt miteinander zu verbinden.

Melk auf eigene Faust

Melk ist ein idealer Ort für einen individuellen Landgang und vor allem bekannt für sein beeindruckendes Barockstift, das hoch über der Donau thront. Vom Schiffsanleger aus erreicht man die Altstadt und den Stiftsbereich meist in wenigen Minuten – entweder zu Fuß oder mit einem kurzen Shuttletransfer.

Das absolute Highlight ist das berühmte Stift Melk, eines der schönsten Barockklöster Europas. Schon der Blick von außen ist beeindruckend, doch auch die Innenräume mit Marmorsaal, Stiftskirche und prachtvoller Bibliothek lohnen einen Besuch. Von der Terrasse bietet sich zudem ein herrlicher Ausblick auf die Donau und die umliegende Landschaft der Wachau.

Auch ein Spaziergang durch die kleine, charmante Altstadt von Melk lohnt sich. Entlang der Hauptstraße finden sich bunte Bürgerhäuser, Cafés und kleine Geschäfte. Wer es ruhiger mag, spaziert zur Donaupromenade und genießt den Blick auf Fluss und Stift.

Melk ist überschaubar, gut zu Fuß zu erkunden und bietet eine gelungene Mischung aus Kultur, Geschichte und entspanntem Flanieren – perfekt für einen abwechslungsreichen Kreuzfahrt-Stopp.

Linz auf eigene Faust

Linz überrascht viele Kreuzfahrttouristen: Die drittgrößte Stadt Österreichs verbindet historische Architektur mit moderner Kunst und lebendiger Donaulandschaft. Perfekt also, um sie während eines Landgangs auf eigene Faust zu entdecken.

Vom Schiffsanleger erreicht man das Zentrum meist bequem zu Fuß oder mit einer kurzen Straßenbahnfahrt. Herzstück der Stadt ist der großzügige Hauptplatz, einer der größten Marktplätze Österreichs. Hier steht die barocke Dreifaltigkeitssäule, umgeben von pastellfarbenen Bürgerhäusern, Cafés und Geschäften – ein idealer Ort für eine erste Pause.

Nur wenige Schritte entfernt führt eine Brücke über die Donau zum futuristischen Ars Electronica Center. Das Museum ist bekannt für interaktive Ausstellungen rund um Technik, Medienkunst und Zukunftsthemen – spannend auch für Besucher, die sonst wenig Berührung mit moderner Kunst haben.

Wer lieber Geschichte und Ausblicke kombiniert, fährt mit der historischen Bergbahn auf den Pöstlingberg. Oben erwarten Besucher die Wallfahrtsbasilika und ein herrlicher Panoramablick über Linz und das Donautal. Alternativ lädt die Altstadt rund um die Landstraße zum Bummeln ein, mit kleinen Läden und traditionellen Kaffeehäusern.

Kulinarisch sollte man sich die berühmte Linzer Torte nicht entgehen lassen – sie gilt als älteste bekannte Torte der Welt. Linz ist übersichtlich, modern und zugleich geschichtsträchtig. So bietet die Stadt eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Technik, Genuss und Donaulandschaft – ideal für Entdecker, die gerne individuell unterwegs sind.