NORWEGEN & DÄNEMARK AB KIEL
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| Hafen | Land/Insel |
|---|---|
| Kiel | Deutschland |
| Århus | Dänemark |
| Kopenhagen | Dänemark |
| Oslofjord-Passage | Norwegen |
| Oslo | Norwegen |
| Oslo | Norwegen |
| Kristiansand | Norwegen |
| Seetag | |
| Kiel | Deutschland |
Hafeninformation Kiel
📍 Die wichtigsten Kreuzfahrtterminals
Ostseekai – das Hauptterminal
Lage: Direkt an der Kieler Förde, fußläufig zur Innenstadt und ca. 10–15 Minuten vom Hauptbahnhof.
Nutzung: Wichtigstes Kreuzfahrtterminal für große Schiffe (z. B. AIDA, Costa, MSC).
Ausstattung:
Moderne Abfertigungshallen
Passagierbrücken
Landstromanschluss (Schiffe können während der Liegezeit emissionsarm betrieben werden)
Vorteil: Perfekt für Passagiere, die Kiel vor oder nach der Reise erkunden möchten.
Schwedenkai
Lage: Ebenfalls sehr zentral in der Innenstadt.
Nutzung: Vor allem Fährterminal (u. a. nach Schweden), aber auch für Kreuzfahrtschiffe geeignet.
Besonderheit: Historischer Hafenbereich, kurze Wege zu Altstadt, Einkaufsstraßen und Bahnhof.
Norwegenkai
Lage: An der Förde, nahe Innenstadt.
Nutzung: Hauptsächlich für die Fährverbindung nach Oslo, gelegentlich auch Kreuzfahrtschiffe.
Ausstattung: Moderne Passagierabfertigung, Parkmöglichkeiten in der Nähe.
Ostuferhafen – Cruise Terminal „Berth 1“
Lage: Ca. 8 km östlich vom Stadtzentrum auf der gegenüberliegenden Fördeseite.
Nutzung: Speziell für sehr große Kreuzfahrtschiffe.
Ausstattung:
Großzügige Abfertigungsflächen
Parkplätze direkt am Terminal
Anreise: Taxi, Shuttle oder Bus empfohlen, da es nicht fußläufig zur Innenstadt liegt.
Kiel auf eigene Faust
Kiel auf eigene Faust zu erkunden ist überraschend vielseitig und entspannt, denn vieles liegt fußläufig entlang der Förde. Vom Hauptbahnhof erreichst du in wenigen Minuten die Kiellinie, die maritime Promenade der Stadt. Hier spürst du sofort das typische Hafenflair mit Segelbooten, Museumsschiffen und den großen Kreuzfahrtriesen, die direkt im Zentrum festmachen. Ein idealer erster Stopp ist das Schifffahrtsmuseum am Sartorikai, das die Geschichte Kiels als Hafen- und Marinestadt lebendig zeigt. Danach lohnt sich ein Abstecher in die Altstadt rund um den Alten Markt. Die Nikolaikirche, kleine Boutiquen und gemütliche Cafés laden zu einer kurzen Pause ein, bevor es weiter Richtung Schlossgarten geht, einer grünen Oase mit Blick aufs Wasser.
Wer es maritim mag, spaziert anschließend entlang der Förde bis zum Landtag von Schleswig-Holstein, dessen moderne Architektur einen spannenden Kontrast zu den historischen Gebäuden bildet. Von hier aus ist es nicht weit zur Holtenauer Straße, Kiels beliebtester Einkaufsmeile mit vielen kleinen Läden und Bäckereien – perfekt, um ein paar regionale Spezialitäten zu probieren. Wenn du noch Zeit hast, nimm die Fördefähre nach Laboe oder Strande. Schon die kurze Überfahrt bietet großartige Ausblicke auf Werften, Leuchttürme und vorbeiziehende Segler. In Laboe wartet das Marine-Ehrenmal mit einer beeindruckenden Aussichtsplattform, von der du die gesamte Kieler Bucht überblicken kannst.
Zum Abschluss deines Tages empfiehlt sich ein gemütlicher Abend an der Kiellinie. In den Restaurants und Strandbars direkt am Wasser kannst du bei Fischbrötchen oder frischem Labskaus den Sonnenuntergang genießen, während die Lichter der Schiffe langsam auf der Förde glitzern. Kiel zeigt sich so von seiner schönsten Seite: maritim, entspannt und mit kurzen Wegen – ideal, um die Stadt auf eigene Faust und ganz ohne Stress zu entdecken.
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6 wichtigsten Erlebnisse in Kiel
1. Spaziergang an der Kiellinie – Kiels maritime Lebensader
Die Kiellinie ist das Herz der Stadt. Der mehrere Kilometer lange Weg entlang der Förde verbindet Innenstadt, Hafen, Segelclubs und Parks. Du kannst riesige Kreuzfahrtschiffe aus nächster Nähe sehen, Straßenmusiker hören, an Strandbars sitzen oder einfach den Blick über das Wasser schweifen lassen. Besonders abends ist die Stimmung einzigartig, wenn die Sonne hinter den Masten und Kränen untergeht.
2. Fördefähre fahren – Kiel vom Wasser aus erleben
Die Fördefähren sind Teil des öffentlichen Nahverkehrs. Schon eine kurze Fahrt fühlt sich wie eine Mini-Bootstour an. Du passierst Werften, Marineschiffe, Leuchttürme und kleine Segelhäfen. Besonders beliebt sind die Routen nach Laboe, Strande oder Friedrichsort. Ideal, um ohne großen Aufwand echtes Ostsee-Feeling zu bekommen.
3. Marine-Ehrenmal & U-Boot in Laboe
Nach der Überfahrt nach Laboe erwartet dich eines der eindrucksvollsten Ausflugsziele der Region. Das Marine-Ehrenmal ragt weithin sichtbar über die Küste, und von der Plattform hast du einen grandiosen Blick über die Kieler Förde und die offene Ostsee. Direkt daneben kannst du ein echtes U-Boot von innen besichtigen – ein intensiver Einblick in das Leben auf engstem Raum.
4. Kieler Altstadt & Nikolaikirche
Rund um den Alten Markt findest du den historischen Kern der Stadt. Die Nikolaikirche, das älteste Gebäude Kiels, bildet das Zentrum. Kleine Gassen, individuelle Geschäfte, Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Hier spürst du den Kontrast zwischen alter Handelsstadt und moderner Hafenmetropole.
5. Schleusenanlage Kiel-Holtenau – das Tor zum Nord-Ostsee-Kanal
Die Schleusen in Holtenau gehören zu den meistbefahrenen der Welt. Von den Besucherplattformen aus kannst du riesige Containerschiffe, Kreuzfahrer und Yachten beobachten, wie sie zwischen Nord- und Ostsee wechseln. Besonders faszinierend ist der Höhenunterschied der Wasserstände und das präzise Zusammenspiel der Technik.
6. Natur & Aussicht am Falckensteiner Strand
Im Stadtteil Friedrichsort liegt einer der schönsten Strände der Region. Der breite Sandstrand, die Dünen und der Leuchtturm bieten echtes Ostsee-Feeling, nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt. Hier kannst du baden, spazieren oder einfach den Wind und die Weite genießen – perfekt als ruhiger Ausgleich zum Stadtbummel.
Århus auf eigene Faust
Århus lässt sich wunderbar auf eigene Faust entdecken, denn die zweitgrößte Stadt Dänemarks ist kompakt, kreativ und voller nordischem Lebensgefühl. Vom Hauptbahnhof bist du in wenigen Minuten im Herzen der Stadt. Starte deinen Rundgang am Hafen, wo moderne Architektur, Cafés und Kulturzentren direkt am Wasser entstanden sind. Besonders markant ist das Gebäude „Dokk1“, das nicht nur Bibliothek, sondern auch Treffpunkt für Einheimische ist. Von hier aus führt der Weg in die Altstadt, wo sich enge Gassen, kleine Designerläden und gemütliche Bäckereien aneinanderreihen.
Ein absolutes Highlight ist Den Gamle By, das Freilichtmuseum, in dem historische Häuser aus ganz Dänemark originalgetreu wiederaufgebaut wurden. Du wanderst hier durch verschiedene Jahrhunderte, betrittst alte Kaufmannsläden, Wohnstuben und Werkstätten und bekommst einen lebendigen Eindruck davon, wie sich das Stadtleben im Laufe der Zeit verändert hat. Danach lohnt sich ein Besuch im ARoS Kunstmuseum. Schon von außen fällt der spektakuläre Regenbogenrundgang auf dem Dach ins Auge. Oben angekommen, bietet sich dir ein farbenprächtiger Rundblick über die ganze Stadt – einer der schönsten Aussichtspunkte in Århus.
Wenn du eine Pause brauchst, setz dich in den Botanischen Garten oder spaziere durch den Universitätspark, der mit seinen weiten Grünflächen und Seen besonders bei Studenten beliebt ist. Später kannst du im Latin Quarter bummeln, dem ältesten Viertel der Stadt, das heute mit individuellen Boutiquen, Secondhandläden und trendigen Cafés überzeugt. Zum Abschluss des Tages empfiehlt sich ein Abstecher zurück zum Wasser. Entlang der Promenade findest du zahlreiche Restaurants, in denen du bei frischem Fisch oder Smørrebrød den Sonnenuntergang über der Bucht genießen kannst. Århus verbindet auf einzigartige Weise Geschichte, moderne Architektur und entspannte Lebensart – perfekt für einen individuellen, stressfreien Tag.
Kopenhagen auf eigene Faust
Kopenhagen auf eigene Faust zu entdecken ist unkompliziert und macht sofort gute Laune, denn die Stadt ist übersichtlich, fahrradfreundlich und voller Kontraste zwischen königlicher Geschichte und moderner Lebensart. Vom Hauptbahnhof erreichst du in wenigen Minuten den Vergnügungspark Tivoli, dessen nostalgische Atmosphäre auch ohne Fahrgeschäfte einen kurzen Spaziergang wert ist. Von dort gehst du weiter zum Rathausplatz und schlenderst die lange Fußgängerzone Strøget entlang, vorbei an Designläden, Kaufhäusern und kleinen Cafés, bis du am lebhaften Nyhavn ankommst. Die bunten Häuser am Kanal sind das bekannteste Fotomotiv der Stadt und laden zu einer Pause mit Blick auf die historischen Segelschiffe ein.
Anschließend lohnt sich ein Spaziergang Richtung Schloss Amalienborg, der Stadtresidenz der königlichen Familie. Wenn du Glück hast, erlebst du den Wachwechsel auf dem großen Platz. Ganz in der Nähe liegt die Frederikskirche mit ihrer imposanten Kuppel, von der aus sich ein weiter Blick über die Dächer Kopenhagens bietet. Danach kannst du dem Wasser bis zur kleinen Meerjungfrau folgen, dem wohl berühmtesten, aber eher unscheinbaren Wahrzeichen der Stadt, das dennoch zur klassischen Kopenhagen-Tour dazugehört.
Für eine grüne Auszeit empfiehlt sich der Königsgarten rund um Schloss Rosenborg, wo sich Einheimische auf den Rasenflächen entspannen. Wenn du noch Zeit hast, erkunde Christianshavn mit seinen Kanälen, die oft mit Venedig verglichen werden, oder gönn dir eine entspannte Kanalrundfahrt, um viele Sehenswürdigkeiten bequem vom Wasser aus zu sehen. Zum Abschluss deines Tages kehrst du am besten wieder nach Nyhavn oder in eines der vielen Restaurants am Hafen zurück. Bei Smørrebrød oder frischem Fisch und einem Blick auf die vorbeiziehenden Boote spürst du schnell, warum Kopenhagen zu den lebenswertesten Städten Europas zählt.
Die Oslofjord-Passage
Die Oslofjord-Passage bezeichnet in der Kreuzfahrt die spektakuläre Fahrt eines Schiffes durch den Oslofjord hinein bis in den Hafen von Oslo – und beim Auslaufen wieder hinaus in die offene See.
Dabei handelt es sich nicht um einen einzelnen Ort, sondern um eine mehrstündige landschaftlich besonders reizvolle Seestrecke zwischen der Nordsee bzw. dem Skagerrak und der norwegischen Hauptstadt.
🌊 Was macht die Oslofjord-Passage so besonders?
Der Oslofjord ist rund 100 Kilometer lang und wird auf der Passage komplett durchfahren. Das Schiff bewegt sich dabei durch:
enge Wasserstraßen
kleine Schäreninseln
bewaldete Hügel
rote und weiße Sommerhäuser direkt am Ufer
kleine Häfen, Leuchttürme und Fischerdörfer
Im Gegensatz zu vielen anderen Großhäfen liegt Oslo nicht direkt am offenen Meer, sondern tief im Fjord – dadurch ist die Einfahrt ein echtes Naturerlebnis und dauert oft 3 bis 4 Stunden.
Oslo auf eigene Faust
Oslo lässt sich hervorragend auf eigene Faust erkunden, denn viele Sehenswürdigkeiten liegen rund um den Hafen und sind bequem zu Fuß oder mit der Tram erreichbar. Vom Kreuzfahrtterminal oder Hauptbahnhof gehst du zuerst zur modernen Hafenpromenade von Aker Brygge und Tjuvholmen. Hier reihen sich Restaurants, Galerien und kleine Boutiquen aneinander, während im Hintergrund schon das markante Opernhaus ins Blickfeld rückt. Das Gebäude ist begehbar und lädt dazu ein, über das Dach bis ganz nach oben zu spazieren, wo dich ein weiter Blick über den Oslofjord erwartet.
Von dort führt der Weg weiter in die Innenstadt zum Dom und entlang der Karl Johans gate bis zum Königsschloss. Der breite Boulevard ist Oslos Hauptachse und bietet zahlreiche Cafés und Läden für eine kurze Pause. Gleich hinter dem Schloss beginnt der weitläufige Schlosspark, eine grüne Oase mitten in der Stadt. Wenn du Lust auf Kultur hast, lohnt sich ein Abstecher zum Nationalmuseum oder zum neuen Munch-Museum am Wasser, das dem berühmtesten Maler Norwegens gewidmet ist.
Am Nachmittag kannst du die Straßenbahn Richtung Vigelandpark nehmen. Der Skulpturenpark mit über zweihundert Figuren aus Stein und Bronze ist einzigartig und zeigt Menschen in allen Lebensphasen. Ein Spaziergang durch die Anlage ist ruhig, inspirierend und bildet einen schönen Kontrast zum Trubel der Innenstadt. Danach empfiehlt sich die Rückfahrt zum Hafen, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Zum Abschluss solltest du dir Zeit für einen Bummel durch das hippe Viertel Grünerløkka nehmen oder noch einmal zur Promenade zurückkehren. Bei frischem Lachs oder einer Zimtschnecke in einem der Cafés am Wasser kannst du den Blick über die Schäreninseln des Fjords schweifen lassen und die entspannte Atmosphäre genießen. Oslo wirkt modern, naturnah und gleichzeitig überraschend ruhig – ideal für einen selbstständigen Entdeckungstag ohne Stress.
Kristiansand auf eigene Faust
Kristiansand lässt sich wunderbar auf eigene Faust erkunden, denn das Zentrum ist kompakt, freundlich und vom Kreuzfahrthafen in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Starte deinen Rundgang an der Uferpromenade, wo moderne Architektur auf historische Speicher trifft und kleine Cafés zum Verweilen einladen. Von hier aus gelangst du schnell in die Altstadt Posebyen, das älteste Viertel der Stadt. Die niedrigen weißen Holzhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert stehen in ruhigen Straßen, in denen sich das ursprüngliche Südnorwegen besonders authentisch anfühlt.
Weiter geht es in Richtung Markens gate, die lebendige Einkaufsstraße von Kristiansand. Hier findest du Boutiquen, Souvenirläden und viele Bäckereien, in denen du typisch norwegische Zimtschnecken probieren kannst. Ein Abstecher zum Dom von Kristiansand lohnt sich ebenfalls, denn er ist die größte Kirche Südnorwegens und bildet das Zentrum der Stadt. Ganz in der Nähe liegt der Stadtstrand Bystranda, ein überraschend feiner Sandstrand mitten in der Stadt, der an warmen Tagen fast mediterranes Flair verbreitet.
Wenn du etwas Natur suchst, spaziere zum nahegelegenen Baneheia-Gebiet. Die bewaldeten Hügel mit kleinen Seen bieten herrliche Aussichtspunkte über Stadt und Fjord und sind ideal für eine kurze Wanderung fernab vom Trubel. Alternativ kannst du auch mit dem Bus zum Fischerdorf Fiskebrygga fahren, wo bunte Holzhäuser, Galerien und Restaurants direkt am Wasser liegen. Hier lässt sich der Nachmittag besonders entspannt verbringen.
Zum Abschluss deines Tages kehrst du am besten wieder an die Promenade zurück. In einem der Hafenrestaurants kannst du frische Meeresfrüchte genießen und dabei die ein- und auslaufenden Schiffe beobachten. Kristiansand zeigt sich dabei von seiner schönsten Seite: klein, charmant und voller maritimer Gelassenheit – perfekt für einen individuellen Landgang ohne Eile.
